Pfarrer
Pfarrer Fredi Bernatz stellt sich vor:
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Lange hat es gedauert ...,
... nun ist es soweit: die katholischen Pfarrgemeinden in
Maximiliansau und Wörth haben einen neuen Pfarrer. Als Ihr
"Neuer" wurde ich gebeten, ein paar Zeilen über mich zu
schreiben, damit Sie schon einmal einen ersten Eindruck bekommen.
Vor 51 Jahren wurde ich in Speyer geboren, aufgewachsen in
Iggelheim, die ersten Jahre davon in einem mit Kissen
ausgepolsterten Eierkarton auf der Backmulde in der Bäckerei
meiner Eltern. Später war ich in der Messdiener- und Jugendarbeit
ganz zu Hause. Es waren sehr prägende Jahre.Zunächst habe ich
ein solides Handwerk erlernt, eine Bäckerlehre. In den langen
Arbeitsnächten ist wohl dann der Wunsch gereift, Priester zu
werden. Nach der Lehre machte ich das Abitur nach und studierte in
Eichstätt und Innsbruck Theologie. 1987 wurde ich zum Priester
geweiht. Meine Kaplanszeit war kurz, es waren nur 2 Jahre in St.
Maria in Landau. 1989 kam der "Ruf" nach Speyer ins
Seelsorgeamt, in dem ich dann, was ich nie gedacht hätte, 20
Jahre bleiben würde. Zuerst war ich bis 1996 Jugendseelsorger im
Jugendamt für den Diözesanverband der KJG und im Dekanat
Germersheim. In dieser Zeit durfte ich auch Maximiliansau und
Wörth etwas kennen lernen. Das eine oder andere Gesicht werde ich
sicher wieder erkennen. 1996 wurde ich dann zum Geistlichen
Begleiter für die Gemeinde- und Pastoralreferenten/innen unseres
Bistums ernannt, und auch für jene, die auf diese Berufe hin
studieren. Diese Aufgabe lässt sich am einfachsten beschreiben
mit den Worten: Ich war Seelsorger für Seelsorger/innen. Aufgaben
waren vor allem das Organisieren und Durchführen von
Exerzitienkursen und Besinnungstagen, die geistliche Begleitung
von Gruppen und insbesondere die persönliche Einzelbegleitung
unserer pastoralen Mitarbeiter/innen in Glaubens- und
Lebensfragen, wie auch in Krisensituationen. Das brachte mit sich,
dass ich häufig "auf Achse" war, in der Pfalz, aber
auch zwischen Ostfriesland und Voralpenland. Von daher freue ich
mich nun auf mehr "Sesshaftigkeit". Zu dieser
Hauptaufgabe kamen mit den Jahren aber noch weitere Nebenaufgaben
hinzu. 1997 wurde ich zum Diözesanseelsorger der Malteser
ernannt, 2001 zum Wallfahrtspfarrer des Annaberges bei Burrweiler.
Seit 1997 lebe ich auch wieder in Landau im Pfarrhaus von
Queichheim und habe dort, soweit ich es konnte, als
"Hilfspriester" ausgeholfen. Das Pfarreileben ist mir
also nicht fremd geworden. Aber ich bin mir bewusst, dass als
"ordentlicher" Pfarrer sich vieles für mich verändert,
allein die vielen Verwaltungsaufgaben, die ich bisher überhaupt
nicht vermisste. Ich hatte das große Glück, bisher ganz
Seelsorger sein zu dürfen. Mein Wunsch ist es, möglichst viel
davon in die neue Tätigkeit hinüber zu retten. Dieser
Stellenwechsel ist für mich also schon eine Herausforderung. Aber
in der Geistlichen Begleitung habe ich gelernt, dass
Herausforderungen im Leben dazu da sind, sie anzugehen und daran
zu reifen. Ich freue mich, Ihr neuer Pfarrer zu werden und
wünsche uns, dass es ein guter gemeinsamer Weg wird.
Gemeindereferent Hans-Werner
Schottmüller
Da ich seit geraumer Zeit
in der Pfarrgemeinde Maria Himmelfahrt als
Gemeindereferent mitarbeiten darf, möchte ich mich für
Interessierte kurz vorstellen: Ich heiße Hans-Werner
Schottmüller, bin 1958 geboren und stamme aus
Ludwigshafen, wo ich meine Kindheit und Schulzeit
verbracht habe. In meiner Jugendzeit stieß ich auf die
kirchliche Jugendarbeit und engagierte mich dort mit
großer Freude; die vielen positiven Erlebnisse und
Erfahrungen bewogen mich, einen kirchlichen Beruf
anzustreben und ich entschied mich nach dem Abitur und
dem Grundwehrdienst für das Studium der
Religionspädagogik an der Kath. Fachhochschule für
Sozialarbeit und Praktische Theologie in Mainz. 1983
wurde ich vom Bistum Speyer als Gemeindereferent
eingestellt.
Erste seelsorgliche
Erfahrungen konnte ich ein halbes Jahr in der
Klinikseelsorge der Uniklinik Mainz sammeln,
anschließend für ein Jahr in der Pfarreiengemeinschaft
St. Hedwig und Bonifaz in Ludwigshafen. Nach unserer
Hochzeit 1984, - meine Frau arbeitet ebenfalls als
Gemeindereferentin und Religionslehrerin -, wurde ich
der Pfarreiengemeinschaft Göcklingen, Eschbach,
Ranschbach zugeteilt, bis wir 1987 nach Wörth versetzt
wurden.
Bis 2002 war ich
ausschließlich für die Pfarrei St. Ägidus in Wörth
zuständig, dann kamen mit Errichtung der
Pfarreiengemeinschaft Wörth-Maximiliansau erste
Aufgabengebiete in St. Theodard dazu und nun auch in
Maria Himmelfahrt.
Meine Hauptaufgaben
bestehen darin, im Rahmen meiner Möglichkeiten und
Begabungen H. Pfarrer Bernatz in seinen vielfältigen
Aufgaben zu unterstützen und zum Aufbau einer
lebendigen Gemeinde beizutragen. Ich erteile in der
Dammschule Religionsunterricht für die Klassen 2-4 und
bin in den 3 Gemeinden für die
Erstkommunionvorbereitung zuständig; in Wörth biete
ich regelmäßige Bibelgespräche an, arbeite mit dem
Kindergottesdienstteam, besuche Kranke mit der
Krankenkommunion, engagiere mich in der Messdiener- und
Jugendarbeit, beim Kirchenchor, halte Andachten und
Wortgottesdienste und berate Gruppen und Personen, die
meine Hilfe wünschen und anfragen.
In Maximiliansau nehme
ich bisher an den Sitzungen des Pfarrgemeinderats teil,
leite die Kommunionvorbereitung und unterstütze das
Pfarrbriefteam; ab und zu konnte ich Bußgottesdienste
oder Andachten vorbereiten und durchführen. Ich komme
gerne nach Maximiliansau und freue mich an den
zahlreichen engagierten Frauen und Männern, die sich
hier in die Gemeinde einbringen und damit Zeugnis für
ihren Glauben geben. Erreichbar bin ich im Pfarrbüro
St. Theodard unter der Telefonnummer 07271-6888 oder
über E-mail: st.aegidius@web.de.
In meiner Freizeit
beschäftige ich mich gerne mit meiner Familie, wir
haben zwei mittlerweile erwachsene Söhne, treibe Sport,
lese oder mache Musik.
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