Wiedereintritt
In den
Medien hören wir viel von wachsenden Zahlen von
Menschen, die aus der Kirche ausgetreten sind. Das es
aber auch Menschen gibt, die wieder
in die Kirche kommen wollen, wird oftmals vergessen.
Wir wollen jederzeit offen sein für diese Menschen,
die vielleicht nach einer schwierigen Zeit in ihrem
Leben den Weg zurück zu Gott und der Kirche suchen
wollen. Herzlich willkommen!
Tragen Sie sich mit dem
Gedanken, wieder in die katholische Kirche
einzutreten? Haben Sie Fragen, wissen aber nicht, an
wen Sie sich wenden sollen? Haben Sie Mut und das
Vertrauen, dass wir Sie ernstnehmen und Ihnen gerne zu
Gesprächen zur Verfügung stehen. Nehmen Sie
telefonisch oder auf einem anderen Weg Kontakt zu uns
auf.
Vielleicht können Sie
sich in einer bekannten Geschichte aus der Bibel
wiederfinden ...
Ein Mann hatte zwei
Söhne. Der jüngere von ihnen sagte zu seinem Vater:
Vater, gib mir das Erbteil, das mir zusteht. Da teilte
der Vater das Vermögen auf. Nach wenigen Tagen packte
der jüngere Sohn alles zusammen und zog in ein fernes
Land. Dort führte er ein zügelloses Leben und
verschleuderte sein Vermögen. Als er alles
durchgebracht hatte, kam eine große Hungersnot über
das Land, und es ging ihm sehr schlecht. Da ging er zu
einem Bürger des Landes und drängte sich ihm auf;
der schickte ihn aufs Feld zum Schweinehüten. Er
hätte gerne seinen Hunger mit den Futterschoten
gestillt, die die Schweine frassen; aber niemand gab
ihm davon. Da ging er in sich und sagte: Wie viele
Tagelöhner meines Vaters haben mehr als genug zu
essen, und ich komme hier vor Hunger um. Ich will
aufbrechen und zu meinem Vater gehen und zu ihm sagen:
Vater, ich habe mich gegen den Himmel und gegen dich
versündigt. Ich bin nicht mehr wert, dein Sohn zu
sein; mach mich zu einem deiner Tagelöhner. Dann
brach er auf und ging zu seinem Vater. Der Vater sah
ihn schon von weitem kommen, und er hatte Mitleid mit
ihm. Er lief seinem Sohn entgegen, fiel ihm um den
Hals und küsste ihn. Da sagte der Sohn: Vater, ich
habe mich gegen den Himmel und gegen dich versündigt;
ich bin nicht mehr wert, dein Sohn zu sein. Der Vater
aber sagte zu seinen Knechten: Holt schnell das beste
Gewand, und zieht es ihm an, steckt ihm einen Ring an
die Hand, und zieht ihm Schuhe an. Bringt das Mastkalb
her, schlachtet es; wir wollen essen und fröhlich
sein. Denn mein Sohn war tot und lebt wieder; er war
verloren und ist wiedergefunden worden. Und sie
begannen, ein fröhliches Fest zu feiern.
(Lk 15, 11-32)
|